Blog

So

08

Jan

2012

Schreiburlaub im Bücherhotel

24. Dezember 2011, Bescherung - mein Mann amüsiert sich über mein ungläubiges Gesicht, als ich seinen Gutschein lese:

 

Fünf Übernachtungen im Deutschlands 

1. Bücherhotel in Groß Breesen

Ein Schreiburlaub ganz für mich alleine!

 

 

Den Link zum Hotel fand er praktischer Weise auf meiner Homepage, weil ich vor gut einem Jahr schon mal über die Homepage gestolpert war und die Idee so großartig fand, dass ich es unbekannter Weise in die Liste für Kreativreisen mit aufnahm.

 

Schon am 2.1.12 wurden mein Laptop, Koffer und ich eingepackt und nach Groß Breesen in Mecklenburg-Vorpommern gebracht. Großzügig gesprochen könnte man sagen, der Ort liegt im Dreieck zwischen Rostock, Berlin und Hamburg. Als wir durch einige trostlosen Gegenden fuhren, war ich mir für einen Moment nicht sicher, ob mein Mann mich nicht doch aussetzen wollte. Als wir dann auf eine asphaltierte Straße ohne Markiertungen einbogen und Groß Breesen sich zeigte, fragte ich mich, wie Klein Breesen wohl aussehen würde ...

 

 

Das Gutshotel liegt wie ein Juwel in einer sehr schönen Landschaft. Spätestens wenn man es erblickt, verschwinden alle alarmierenden Gedanken. Im Internet habe ich gelesen, dass sich ca. 300.000 Bücher dort befinden, wie gemütlich das sein kann, sieht man schon, wenn man das Hotel betritt. Autoren- und Buchliebhaberherzen schlagen augenblicklich höher.

 

Ruhe und Gemütlichkeit in der Welt der Wörter.

 

Es ist genau das "geordnete Chaos" im Bereich der Rezeption, das ich über alles liebe. Es kribbelt in den Fingern, in all den Kisten und Regalen zu stöbern.

Bücher als Wegweiser, Beschilderungen der Zimmer und Dekorationen. Passende Kunstdrucke alter Meister an den Wänden und kleine Figuren - es gibt so vieles zu entdecken.

 

Aber zum Stöbern war ich nicht dort, ich wollte schreiben. Mein Thriller wartete seit einem Jahr auf die finale Überarbeitung, ich konnte es kaum erwarten, an die Arbeit zu gehen. Auch wenn mir zig Ideen in den Kopf kamen, wie man das Kreative Schreiben Raum für Raum in dem Hotel umsetzen könnte.

 

Mein Atelierzimmer befand sich im obersten Stockwerk direkt unter dem Dach. Von dort hatte ich durch die Fenster in drei Richtungen einen traumhaften Ausblick. Helle Möbel, Wände in warmen Farben. Mir wurde extra ein zusätzlicher Schreibtisch hingestellt, bei dem ich meinen Laptop auch mit dem Internet verbinden konnte. Dann verfügte das Zimmer noch über ein Sofa und einen großen Glastisch. An der Wand hing eines meiner Lieblingsbilder von Spitzweg "Der arme Poet". Ein sehr schönes Umfeld zum Schreiben.

 

Die Ausstattung ist durch und durch liebevoll und der Service ist großartig!

Ob nun unten im Gewölbelokal, das mit seiner rustikalen Erscheinung eine Inspiration für historische Geschichten ist, in der gemütlichen Bibliothek oder im lichtdurchfluteten Früchstücksraum, man fühlt sich im gesamten Hotel wohl. 

 

Was mir besonders entgegen kam, waren die flexiblen Zeiten der Mahlzeiten. Kein frühes Aufstehen, weil es sonst kein Frühstück mehr gibt. Alles ist so lange verfügbar, bis der letzte Gast gefrühstückt hat. Ebenso gastfreundlich gestaltet es sich für Mittag und Abendbrot. Da ich oft bis spät in die Nacht arbeitete, kam mir das sehr entgegen.

Dann noch auf Wunsch frische Spiegeleier - großartig!

 

Morgens weckte mich die Sonne (Rollos bleiben bei mir oben) und nachts konnte ich von meinem Bett aus den zunehmenden Mond sehen. Einzig das Rauschen der Heitzung könnte manche nachts stören, ich bin da eher unempfindlich.

 

Ich verbrachte alle Tage von Montag bis Samstag im Hotel. Natürlich nicht ohne etwas Fitness: 36 Stufen runter zum Frühstück und wieder rauf und 55 Stufen runter zum Abendbrot und wieder rauf.

 

Einen Abend konnte ich im  Weinkeller dinnieren. Ein stilvoller Ort für ein romantisches Candle-Light-Dinner - in meinem Fall sehr inspirierend und sehenswert. Das Essen war sehr lecker. Ich probierte auch Hühnchen mit Esskastanien, Fisch auf Fenchelgemüse und Mandelbällchen. Eine überschaubare Karte, auf der für jeden Geschmack etwas dabei ist.

So viel und intensiv habe ich zuletzt vor einem Jahr in Wusterhusen gearbeitet. Es war eine großartige Woche, das perfekte Geschenk.

 

Auch wenn ich nicht ganz fertig geworden bin, so bleiben jetzt nur noch 30 Manuskriptseiten zur Überarbeitung nach. Das sollte auch in den kleinen Zeitfenstern des Alltags zu schaffen sein.

 

Ich freue mich, dass ich Dank dieses Urlaubs mal wieder so richtig von etwas schwärmen kann. Ich habe die Zeit sehr genossen und ich empfehle jedem, der ganz in Ruhe schreiben will, das Atelierzimmer auszuprobieren.

Sicher lohnt es sich, auch mal das umliegende Naturgebiet in Augenschein zu nehmen. Beim nächsten Mal gehe ich auch raus - versprochen!

 

 

0 Kommentare

Fr

30

Dez

2011

Guten Rutsch!

Wieder geht ein Jahr zuende und ich schaue gerne auf 2011 zurück.

 

In diesem Jahr feierte das Ideenreich Eröffnung, mein Ratgeber "Der Weg zum Kur-Erfolg" wird inzwischen in einigen Kliniken an die Patientinnen ausgegeben und ich habe beruflich und privat sehr viele Menschen kennengelernt, die mein Leben bereichert haben.

 

Es gab auch kleine Rückschläge, typische Anfangsschwierigkeiten oder auch Durststrecken, die allesamt kaum ins Gewicht fallen, wenn ich bedenke, was trotz allem erreicht wurde.

 

Ich möchte mich ganz herzlich bei meiner Familie bedanken, die mir immer wieder den Rücken freigehalten hat und mich bei allem unterstützt, außerdem bei Markus Heitz, Mirko Koch, Oriana Lai, Katharina Weißbach-Hempel, Horst Wörner und meiner Kollegin Nicole Zöllner. Ebenfalls gilt mein Dank all meinen Freunden, die ich immer wieder als Testleser in Anspruch nehmen kann, und natürlich den Autoren, die für mein Gewinnspiel signierte Bücher zur Verfügung stellen!

 

Wenn ich nach vorne schaue, dann freue ich mich sehr auf 2012. Es warten einige Neuigkeiten, die ich mit Stolz im Januar verkünden werde. Außerdem werden die Gewinner des aktuellen Gewinnspiels bekannt gegeben, und viele neue Gewinne stehen für das nächste schon bereit.

 

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Glück, Gesundheit und Erfolg für 2012 und ausreichend Gelassenheit, auch unangenehmen Dingen mit einem Lächeln zu begegnen.

 

Herzliche Grüße

Sonja Rüther

 

 

0 Kommentare

Mo

31

Okt

2011

Besuch bei AWO sano in Rerik und Kühlungsborn

Rerik – optisch ein ruhiger Ort, doch man hört das Leben.

 

Gerade in der Herbstzeit ist das Salzhaff malerisch, und wenn man wie ich aus der Stadt kommt, dann beginnt die Erholung mit dem ersten Atemzug in der frischen Küstenluft.

 

Doch zur Erholung bin ich vergangenen Freitag nicht zwei Stunden nach Rerik gefahren. Ich habe das bestellte Kontingent meines Ratgebers für die Kliniken von AWO Sano in Rerik und Kühlungsborn persönlich ausgeliefert. Bei der Gelegenheit wollte ich die Kliniken besichtigen und freute mich auf eine Nacht in einem Apartment im Familiendorf von AWO sano.

 

Das Familiendorf hat mir schon sehr gefallen. Kindgerecht, freundliche Atmosphäre, saubere und ansprechende Räume – alles nur einen Steinwurf vom Wasser entfernt. Dann noch diverse Spielplätze und ein Schwimmbad auf dem Gelände, wenn es mal zu kalt ist, um in die Ostsee zu springen. Familien können dort zu erschwinglichen Preisen ihre Ferien verbringen, und es gibt Nachlässe für Begünstigte (bei ärztlicher Verordnung, ab einem gewissen Alter etc.).

 

Die Besichtigungen der zwei Kliniken waren sehr interessant. Es ist großartig, dass sich im Bereich der Eltern-Kind-Vorsorge einiges tut. Die Konzepte werden individueller abgepasst und gehen besser auf die Bedürfnisse der Familien ein. Wenn die Betroffenen dann noch die richtige innere Einstellung mitbringen, bin ich mir sicher, dass ein Kur-Erfolg deutlich gegeben sein wird. Hierbei wird mein Ratgeber unterstützend eingesetzt. Besonders haben mir die vielen liebevollen Details gefallen, die der Klinikatmosphäre das Sterile nehmen. Ein kurzes Gespräch mit zwei Patientinnen unterstrich den positiven Eindruck.

 

Ich hoffe, noch viele Kliniken besichtigen zu können, in denen derartig engagiert und mit dem Mut zu Veränderungen gearbeitet wird. Da ich es immer mit dem Kur-Alltag vergleichen kann, den ich selbst zweimal erlebt habe, bin ich begeistert von den Neuerungen, die sicher nachhaltige Resultate erzielen werden.

 

In Bad Saarow nahe Berlin gibt es eine Vorsorgeklinik ausschließlich für Schwangere.

 

Haus an der Sonne
www.schwangerenkur.de

 

Hier können sich Frauen, die unter Komplikationen während der Schwangerschaft leiden, oder wegen spezieller Risiken eine besondere Betreuung/Vorsorge benötigen (etc.), erholen. Etwas, das ich in meine Beratungsleistungen sicher mit einbeziehen werde.

 

 

0 Kommentare

Do

20

Okt

2011

Die Gewinner stehen fest

Die Gewinner wurden Anfang des Monats ausgelost und angeschrieben, und Markus Heitz persönlich hat am 10.10.11 die Gewinnerin des Sonderpreises aus dem Lostopf gezogen.

 

Es haben gewonnen:

 

abcwriter

Manuela L. aus Hamburg

 

Und Sarah F. aus Essen ist die Gewinnerin der Sonderverlosung.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Das neue Gewinnspiel hat begonnen, und wieder warten großartige Preise auf die Verlosung, die diesmal am 31.12.2011 stattfinden wird.

0 Kommentare

Di

18

Okt

2011

Artikel in der aktuellen Tina

Mit meinem Ratgeber "Der Weg zum Kur-Erfolg" bin ich nun schon einige Zeit erfolgreich im Geschäft und ich bekomme immer wieder Feedback von Familien und Klinikleitern, die begeistert von meinem - auf
Erfahrungen basierenden - Leitfaden sind.

Diese Arbeit liegt mir besonders am Herzen. Dem Ratgeber folgte die
Nebentätigkeit als Kur-Beraterin und dem immer tieferen Eindringen in
diese komplexe Thematik. Wie vielleicht bekannt ist, ist mein
Kerngeschäft all das, was mit meinem Kreativhof "Ideenreich"
(www.ideenreich-kreativhof.de) zu tun hat. Doch wenn man sieht, was man
für Familien positiv bewirken kann, spornt es an, zwei Wege
gleichzeitig zu gehen.

Und ich zeige gern anhand meiner persönlichen Geschichte, wie leicht
man in einen Teufelskreis hinein gerät und wie schwierig es ist, dort
wieder hinaus zu kommen. Entscheiden ist, dass selbst die Diagnose
"Burnout" nicht mit "Endstation" gleichzusetzen
ist.

Gegen Mitte des Jahres habe ich über die positiven Auswirkungen meiner
Mutter-Kind-Kur in einer Radiosendung vom SWR2 berichtet:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/leben/-/id=660174/nid=660174/did=7729598/19cuws4/index.html

Und nun ist in der aktuellen Tina (Ausgabe 42) ein zweiseitiger Artikel
über meinen Sieg über das Burnout zu lesen.

Ich freue mich, auf diese Weise anderen Mut machen zu können, die noch
auf der Suche nach einem Ausweg sind. Gerne stehe ich für Fragen und
ggf. eine Kur-Beratung zur Verfügung.

In diesem Sinne
Herzliche Grüße aus der Nordheide
Sonja Rüther

 

0 Kommentare

So

11

Sep

2011

Hagen Rether - Liebe

Gestern habe ich Hagen Rether mit seinem Programm "Liebe" in der Buchholzer Empore gesehen.

 

Fans wissen, was es mit dem Titel auf sich hat ;-)

 

Es ist immer wieder erschreckend, wie klar Hagen Rether die allgemeine Bequemlichkeit in Worte fasst. Er sitzt lässig in seinem Drehsessel und sinniert über politische Geschehnisse und Zusammenhänge, wobei er ganz nebenbei dem Publikum einen Spiegel vor die Nase zerrt.

Die satirischen Pointen setzt er so gekonnt, dass man froh ist, zwischendurch die aufkommende Anspannung weglachen zu können. Bei manchen Themen kann man anderer Meinung sein, anderes ist unbequem, weil man sich ertappt fühlt, doch ich habe ihn keinen Moment als belehrend empfunden. Hagen Rether wirkt wie jemand, der seine Sicht der Dinge präsentiert und dabei jedem selbst überlässt, welchen Gedanken man davon zulassen möchte.

 

Besonders lustig fand ich die abschließende musikalische Darbietung am Konzertflügel, die tatsächlich einigen Zuschauern den Impuls gab, die Vorstellung vorzeitig zu verlassen. Immerhin wurde ihnen ja auch gesagt "Ihr könnt ruhig gehen...".

Allerdings hätte ich das Ende nicht verpassen wollen, das nochmals schön bissig und treffend das Programm abrundete!

 

Und wie das so ist: beim herdenartigen Verlassen des Saales hört man das Publikum darüber diskutieren, ob man auf der Bühne tatsächlich schmatzend eine Banane essen dürfe, und ob das Klavierspiel am Ende nun ein brillanter Schachzug oder elendig lang war...

 

Ich frage mich, ob es für einen Kabarettisten nicht deprimierend ist, nach all den verdeutlichten Missständen und Wahrheiten zu sehen, wie alle in ihrem Trott weitermachen?

So, nun geht’s zur Wahl, was nach gestern irgendwie seltsam ist. Man wählt heute jene, über die wir morgen im Kabarett lachen werden...

 

1 Kommentare

Mi

07

Sep

2011

Gewinnspiel

Bis Ende des Monats läuft noch das aktuelle Gewinnspiel, und die nächsten Preise warten schon. Signierte Bücher von folgenden Autoren sind neu eingetroffen (In Reihenfolge der Auflistung auf meiner Page):

 

Klaus-Peter Wolf, Brigitte Janson, Elisabeth Büchle, Corina Bomann, Sina Beerwald, Markus Heitz, Michael Bergmann, Heike Gellert und Eva Simmet (Illustrationen), Regine Kölpin, Merel van Baarsen, Sonja Rüther.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich für die zugesendeten Exemplare und wünsche allen Gewinnspielteilnehmern viel Glück!

0 Kommentare

Di

06

Sep

2011

Legenden der Albae - Tour

Von Markus Heitz habe ich inzwischen etliche Lesungen, Eventlesungen und sogar eine Impro-Theater-Vorstellung mit den Theaterhaien gesehen, und es macht immer wieder Spaß!

 

Am Sonntag war ich im K17 in Berlin und schaute mir die Eventlesung "Legenden der Albae" an.

 

Was soll man sich darunter vorstellen:

 

Zum Buch passend, trat Markus Heitz mit der Gruppe Qntal auf, die für ihre andersartigen, teils sehr düsteren Klänge in der Gothicszene bekannt ist. Vollblutmusiker, deren Instrumente alleine ein Hingucker sind, und eine Sängerin, die ihre Stimme in vollem Umfang einzusetzen weiß. Beeindruckend war auch der Musiker der Gruppe, bei dem ich nichteinmal in Worte fassen kann, was der mit seiner Stimme erzeugen konnte. Das muss man einfach gesehen und vor allem gehört haben!

 

Die einleitenden, fast trostlos gelesenen Worte, die von der Frontfrau vorgtragen wurden, erschufen sofort die unheimliche Atmosphäre der grausamen Albae. Grausam? Nun, ich habe das Buch gelesen und bei aller Liebe zu den düsteren Wesen möchte ich keinem von denen begegnen!

 

Markus Heitz ist auf der Bühne voll in seinem Element. Gar nicht so wie man sich einen Autoren vorstellt, der dem Klischee nach 24 Stunden in seinem muffigen Haus verbringt und sich mit Rotwein am Leben hält ;-) 

Die Textauszüge waren gut gewählt, teils von Klängen untermalt und wohldosiert von passenden Liedern umrahmt. Ein Konzept, das funktioniert und faszinierend in die kurzweilige Welt der Albae entführt. Ein würdiges Programm für ein Werk, dass auf der Spiegel Bestsellerliste auf Platz 5 eingestiegen ist.

 

Einziger Kritikpunkt: Die Tour hatte keinen Termin in Hamburg vorgesehen - das geht gar nicht!

 

Und für alle Fans, die den Werkzeugs-Shop noch nicht kennen sollten, hier noch ein Link: www.Werk-zeugs.de

 

Qntal Qntal
Markus Heitz Markus Heitz
0 Kommentare

So

28

Aug

2011

30 Seconds To Mars

Ich fange langsam an, mich alt zu fühlen, wenn ich auf Konzerte aktueller Bands gehe. Auch wenn neben mir jemand stand, der aussah wie Tom Petty, war der Altersdurchschnitt recht gering.

 

30 seconds to mars, eine Band, die ich bislang wegen ihrer aufwendigen Videoclips kannte. Die Musik ist eingängig, aber den eigentlichen "Mitsing-Charakter" erlebt man erst richtig, wenn man zwischen 15.000 Fans steht und der Sänger das Publikum mehr als sich selbst singen lässt.

 

 

Viele Fans werden unvergessliche Eindrücke mit nach hause genommen haben. Einige von ihnen durften auf die Bühne, riesige Ballons und ca. 3 - 5 Dutzend Gummipuppen wurden ins Publikum geworfen.

 

Für uns gab es kein Durchkommen, weswegen die Sicht sehr eingeschränkt war. Das sind die wenigen Momente in meinem Leben, in denen ich mir wünschte, ich besäße doch Plateau-Schuhe. 

Die Stimme des Sängers ging leider in der Musik etwas unter, aber als er alleine mit seiner Gitarre zwei Songs vortrug, konnte man sich von seinem Können beeindrucken lassen.

 

Mir hat das Konzert sehr gut gefallen, wobei ich mir tatsächlich mehr Gesangseinlagen des Sängers gewünscht hätte. Was für die Fans geboten wurde fand ich großartig, für Nicht-Fans war es eine Show, die zumindest sehenswert war.

 

Wer die Jungs also in Zukunft mal live sehen möchte, sollte auf jeden Fall versuchen, in die ersten Reihen zu kommen, weil es dort sicher grandios sein muss.

0 Kommentare

Do

18

Aug

2011

Flaschenpost

Es müssen nicht immer nagelneue Ideen sein, die begeistern. In diesem Sinne haben wir im Ideenreich - der Kreativhof einen Klassiker der willkürlichen Kontaktaufnahme wieder zu neuem Leben erweckt: Die Flaschenpost!

 

Allerdings haben wir diese Idee noch etwas weitergesponnen und sind gespannt, wie weit diese Aktion gehen wird.

 

Wer zu weit weg wohnt, um an unserem Kurs teilzunehmen, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen, wenn er trotzdem bei dieser Aktion mitmachen möchte.

 

Weitere Infos stehen hier: Flaschenpost

Und auf www.ideenreich-kreativhof.de

0 Kommentare

Do

18

Aug

2011

Kreativurlaub

Schreiburlaub mit Nicole Zöllner 2011 in Wusterhusen Schreiburlaub mit Nicole Zöllner 2011 in Wusterhusen

Für alle Kreativen: Wer noch nie einen Schreib- oder Kunsturlaub gemacht hat, sollte das schleunigst mal ausprobieren!

 

Es geht dabei nicht um den richtigen Ort zum Schreiben, Malen oder Zeichnen, sondern um all die neuen Eindrücke und den Abstand zum Alltag. Ein paar Tage kann man sich voll und ganz auf seine Projekte konzentrieren, ohne dass ständig das Telefon klingelt, oder der tägliche Wahnsinn an der Tür klingelt.

 

Oder man bucht ein entsprechendes Seminar, wie zum Beispiel Aquarellkurs (Andreas Mattern) vom 10.9. bis 17.9.2011 auf der Insel Skiathos? Einfach mal raus und über sich hinauswachsen, Energie schöpfen und Neues erleben!

 

Unser Schreiburlaub in Wusterhusen war klasse. Die unheimliche Atmosphäre eines ausgestorben wirkenden Dorfes, das reetgedeckte Haus mit Kriechkeller und zahlreichen Geräuschen - genau richtig, um an einem Thriller zu arbeiten. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Schreiburlaub zu planen!

 

Die Ferienwohnung in Portugal klingt perfekt dafür...

 

Wenn ihr noch Links für meine Sammlung habt: immer her damit!

Links

 

 

 

0 Kommentare

Fr

29

Jul

2011

Toni sucht ein neues Zuhause!

Eine Freundin muss leider ihren zweijährigen Hund weggeben. Das ist so schade, denn Toni ist ein Hund zum "Wegklauen". Wenn wir nicht unsere Kaya hätten, würde ich ihn sofort nehmen. Doch nun kann ich nur diesen Hilferuf ins Netz stellen:

___________________________

 

Von Katharina Weißbach-Hempel:

 

Toni Mischling aus Berner Sennehund, Appenzeller Sennehund und Boxer

2 Jahre, geimpft, kastriert, gesund (mittelgroß, wie ein kleiner Schäferhund)

 

Leider müssen wir uns von Toni trennen, da er sich überhaupt nicht mehr mit seinem Bruder versteht. Toni ist liebevoll zu Menschen. Er hat noch nie Menschen angeknurrt oder gar gebissen. Er versteht sich auch gut mit Kindern. Allerdings hat er ein Problem mit anderen Rüden, was sich jetzt nach der Kastration bessern könnte. 

 

Er war in der Hundeschule und gehorcht recht gut. (Allerdings nicht, wenn er Streit mit einem männlichen Hund bekommt.)

 

Toni braucht auf jeden Fall einen Garten und ist es gewöhnt, dass man mit ihm Rad fährt oder läuft. Er ist überhaupt sportlich. Schwimmt gern, apportiert und spielt mit Vorliebe aktiv Fußball (tatsächlich).

Wir geben ihn nur in besonders gute Hände mit viel Zuwendung. Wir sind sehr unglücklich, dass er wir ihn nicht mit seinem Bruder zusammen halten können und wünschen uns eine wirklich gute Familie für ihn. 

 

_____________________________________

 

Ich persönlich halte Toni für den perfekten Hund für Familien mit Jungs ab 10 Jahre, die viel Freude daran haben werden, mit Toni im Garten zu toben und einen Fussball durch die Gegend zu jagen.

 

Wer Toni kennenlernen möchte, meldet sich bitte per Mail bei mir: info@briefgestoeber.de

 

3 Kommentare

Mi

08

Jun

2011

Vogelkinder und Wildhilfe-Station

Bauarbeiten am Haus, ein vermeintlich leeres Nest, aus dem fünf hungrige Küken herausgucken, keine Vogeleltern weit und breit und keine Ahnung, wie man kleine Vögel groß zieht. So fing alles vor zwei Wochen an.

 

Was wir anfänglich für Amsel-Küken hielten entpuppte sich als die Jungen von Hausrotschwänzen. Sie gaben nicht einen Pieps von sich, kauerten eng zusammen und guckten mich mit großen schwarzen Augen an.

 

Zwei Tage lang waren sie so still, dass man meinen konnte, sie wären Attrappen.

 

Für die Vögel kamen dann auch die Mehlwürmer ins Haus. Zu Hunderten tummelten sie sich in der Schale. Wehrhafte kleine Würmer, die mit ihren winzigen Beinchen schnell wegflitzen können. Dann noch Wellensittich-Aufzuchtsfutter, eine Spritze mit Wasser und eine große Portion Neugier meinerseits.

 

Projektweise Vogelmama zu spielen war eine spannende und bereichernde Erfahrung. 

Aus kleinen stummen Knäulen wurden bald wild zwitschernde Vögelchen, die fordernd ihre Schnäbel aufrissen und die täglich agiler wurden. Ich verzichtete auf die alberne Show, ihnen vormachen zu wollen, wie man fliegt. Ich simulierte auch nicht mit einer Pinzette einen Schnabel, um die Futtersuche zu demonstrieren. Es liegt in der Natur, all diese Dinge von alleine zu lernen. 

 

Zumindest war ich erleichtert, als ich Recht behielt und die Kleinen nach und nach ihr Nest verließen. Einen Tag später flog der erste schon mal auf den Kistenrand, der zweite folgte, dann der dritte Vogel, der vierte und schließlich auch der fünfte. Als sie dann noch geschickt die Nahrung selbst aufpickten, wurden sie in den Garten entlassen.

Am ersten Tag in Freiheit ließen sie sich noch füttern. Die Tage danach haben wir sie noch gesehen, aber sie flogen sofort scheu davon, wenn ich auf sie zuging. Das ganze Spektakel hat eine Woche gedauert.

 

Und kaum waren die einen Kinder aus dem Haus, piepste mich schon wieder das nächste an: Eine Kohlmeise, die anscheinend aus dem Nest gefallen war. Den ganzen Tag lang beobachteten wir den kleinen Vogel, ob seine Eltern ihn wenigstens weiter füttern würden - das taten sie leider nicht. Und wenn der kleine Piepmatz los hüpfte, stolperte er und machte eine Rolle über den Kopf.

 

Fünf Vögel zusammen groß zu ziehen ist eine Sache, aber so eine einzelne kleine Kreatur? Bei den fünf Rackern konnte man genau beobachten, wie einer etwas ausprobierte und die anderen es nachmachten. In meiner Vorstellung würde ich am Ende doch anfangen, durch die Küche zu hopsen, sollte das Meisenjunge keine Ambitionen zeigen. Da ich auch nicht wusste, ob es gesund war (etwas merkwürdig sah es schon aus), nahmen mein Mann und ich die zweistündige Fahrt auf uns, um ihn in die Obhut der Wildhilfe in Soltau zu geben.

 

Dort kam es sofort zu anderen Kohlmeisen.

 

Allgemein kann man für alle Vogel-Kinder-Finder sagen:

Bevor ihr einen vermeintlich alleingelassenen Vogel mit nach hause nehmt, beobachtet genau, ob die Eltern sich nicht doch noch kümmern. Es ist normal, dass ab einem gewissen Zeitpunkt die Nester verlassen werden, und die kleinen dann am Boden versorgt werden.

 

Es gibt viele Wildhilfe-Stationen, die sich artgerecht um die kleinen kümmern. Besonders wenn man möchte, dass sie am Ende nicht als aufgepäppeltes Katzenfutter in die Welt flattern.

 

Infos dazu auch hier:

http://www.wildtierhilfe.de/

 

Nachdem ich nur eine Woche als Vogelmama Einblicke in die Arbeit mit (zugegeben: sehr pflegeleichten) kleinen Piepsern gewinnen konnte, finde ich es großartig, dass sich Menschen rund um die Uhr für Tiere in Not engagieren.

0 Kommentare

So

01

Mai

2011

Kinderhotel - Begeisterte Kinder und entspannte Eltern

Die Nacht in den Mai war eine wunderbare Gelegenheit für die Eltern dieser drei Mädchen (siehe Foto links) das Kinderhotel im Kaleidoskop auszuprobieren - und ich freue mich, endlich darüber berichten zu können:

 

Das Mehrgenerationenhaus "Kaleidoskop" ist in Buchholz schon seit zwanzig Jahren eine Begegnungsstätte für Jung und Alt. Ich persönlich habe dort Gitarrenunterricht genommen, bei der kreativen Schreibgruppe "Tintenklecks" mitgewirkt und zusammen mit meinen Töchtern neue Freunde gefunden. 

Seit kurzem wurde das Angebot durch das Kinderhotel ergänzt und ich habe mich gefragt, wie das in der Umsetzung wohl aussehen würde. Immerhin konnte ich beim Tag der offenen Tür keinen Schlafraum entdecken, und der erste Gedanke bei 39,- € war: "Und dann nicht mal ein richtiges Bett, sondern nur ein Sofa?"

 

Heutzutage überlegt man sich zweimal, was man sich leistet und was nicht. Es scheint direkt mit dem schlechten Gewissen verbunden zu sein, wenn man in Betracht zieht, sich einen freien Abend "zu erkaufen". Ein Babysitter kostet auch 5€ die Stunde, aber dafür wird das Gewissen dadurch milde gestimmt, dass die Kinder in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Gut, man ist unter Zeitdruck, weil jemand auf dem heimischen Sofa sitzt und wartet, eventuell muss man das Mädchen/ die junge Frau anschließend noch nach hause fahren...

 

Wenn man im Gegensatz genauer betrachtet, was die Kinder alles im Kinderhotel geboten bekommen, dann ist es besonders für Familien ohne Babysitter oder einhütender Verwandten eine attraktive Alternative:

 

Zunächst werden die Sofas nicht wie erwartet zu einer Schlafstätte umgebaut, sondern Schlafwürfel herbeigeholt und zu einer Liegefläche umfunktioniert. Und selbst wenn bei größeren Gruppen die Sofas doch zum Einsatz kommen, musste ich feststellen, dass es sehr gemütlich wird, wenn die Schlaflandschaft erst aufgebaut ist. Ein Bastelprogramm wartete auf die drei Mädchen, die allerdings bei dem schönen Wetter lieber im Garten getobt und geklettert haben.

Bei den Vorbereitungen für das Abendessen packten alle mit an. Den Kindern hat es sehr gefallen, dass sie das Gemüse selber schälen und kleinschneiden durften. 

Zwei Betreuerinnen waren die ganze Zeit anwesend, die mit sehr viel guter Laune und positiver Ausstrahlung bereits das Abgeben der Kinder leicht gemacht hatten und anschließend mit viel Gelassenheit und Ruhe für die Mädchen da waren.

 

Nach einem leckeren Abendessen wurden die Schlafplätze gemütlich eingerichtet, die Stofftiere positioniert und die Schlafanzüge angezogen. Wie es sich für eine besondere Übernachtung woanders gehört, gab es auch noch ein spannendes Abendprogramm und es durfte länger wach geblieben werden.

 

Am nächsten Morgen standen drei entspannte Kinder auf, gingen Zähne putzen, zogen sich an und zeigten bei einem leckerem Frühstück, wie toll sie ihre Brötchen schon selber schmieren konnten. Am Ende war es nicht verwunderlich, dass sie noch nicht nach hause wollten.

 

Wenn man nun bedenkt, dass die Kinder 17 Stunden ununterbrochen betreut wurden, sie dabei einiges geboten bekamen, Abendessen und Frühstück inklusive, dann erscheinen mir 39 € doch recht günstig (Geschwisterkind 33 €). Die Eltern konnten entspannt den Abend genießen, weil die Kinder in guten Händen waren und erst um 10 Uhr morgens wieder abgeholt werden mussten.

 

Es war für die Mädchen etwas ganz Besonderes, mal ganz woanders zu übernachten. Für alle, die kaum Möglichkeiten haben die Großeltern von Zeit zu Zeit für die Kinderbetreuung einzuspannen, bietet das Kinderhotel damit eine sehr empfehlenswerte Alternative für einen freien Abend, mit der man auch den Kleinen eine schöne Freude  machen kann.]

 

Eine großartige, zeitgemäße Einrichtung! Am 2.7.11 wird das zwanzigjährige Bestehen gefeiert. http://kaleidoskop-buchholz.de/

0 Kommentare

Do

21

Apr

2011

Frühling...

Frühling,...
...Zeit der Krabbeltiere, ersten Mückenstiche und hüpfender Flöhe. Hier und da sprießen die Blumen aus der Erde und mein Garten ist wie eine vergessene, alte Verwandte, die vor der Terrassentür steht und mahnend durch die Scheibe guckt.


Ich gebe zu, das "Gärtner-Gen" ist an mir vorbei gegangen. Dafür habe ich mit einer kleinen Gruppe von drei Kindern Masken mit Gipsbinden hergestellt. Sie haben ganz tapfer still gehalten, während die dünnen Schichten auf ihren Gesichtern immer fester wurden. Jeder Schwäche steht meist auch eine Stärke gegenüber. Ich kann sehr gut kreativ sein, jetzt muss ich nur noch einen passionierten Gärtner finden.


Mit jedem Tag wird es im und rund ums Ideenreich schöner. Demnächst kann die Speckstein-Saison eingeläutet werden. Eine kleine Arbeitsecke im Garten ist in Planung.


www.ideenreich-kreativhof.de


Die Sonderedition von meinem Ratgeber "Der Weg zum Kur-Erfolg" ist nun auch in den gängigen Onlineshops erhältlich. Die Überarbeitung hat sich gelohnt und ich freue mich über die positiven Rückmeldungen, die bislang von Müttern und entsprechenden Fachleuten gekommen sind. Passend dazu gab es auch im SWR2 eine Sendung über Mutter-Kind-Kuren, die online gehört werden kann:


http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/leben/-/id=660174/nid=660174/did=7729598/19cuws4/index.html

 

Es ist schön, dass mit vielen Vorurteilen endlich mal aufgeräumt wird!Derzeit ist es schwer, eine Kur genehmigt zu bekommen. In meiner Beratung achte ich schon darauf, dass nur dann ein Antrag gestellt wird, wenn der Bedarf und die Indikationen tatsächlich dafür sprechen. Dann ist es besonders schlimm für einige Familien, wenn sie zunächst mit einer anscheind pauschalen Ablehnung "abgespeist" werden.


Da ein Kur-Erfolg nicht anhand von Zahlen direkt messbar ist, wäre es gut, wenn sich mehr Mütter bei den Kassen melden würden, die von Erfolgen berichten. Meist denken nur diejenigen an ein Feedback, die sich über irgendwas beschweren wollen.

 

Ich persönlich kann alle positiven Veränderungen der letzten Jahre meiner Mutter-Kind-Kur zuschreiben. Das ist in erster Linie zwar nichts, was mir vor Ort in einer Anwendung mitgegeben wurde, aber ohne die ganzen Möglichkeiten und Hilfestellungen, den Abstand zum Alltag und die Entlastung, wäre ich sicher niemals an die Arbeit gegangen!

 

Denn genau das macht eine gute Mutter/Vater-Kind-Kur unter anderem aus:Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Wer mehr über diese Vorsorge- und Rehamaßnahmen und was man sich unter einem Kur-Erfolg vorstellen sollte wissen möchte, kann sich gerne bei mir melden. info@briefgestoeber.de

 

Nun wünsche ich Euch allen frohe Ostern!

0 Kommentare

Sa

16

Apr

2011

Gemüse geht doch!

Keine Ahnung, wie oft ich "Bäh" und "Iiiiiieeeeeeh" von meinen Kindern höre, wenn das Essen auf dem Tisch steht und bis dahin noch nichtmal probiert wurde.

 

Dabei kann man genau diese Reaktion manchmal im Keim ersticken:

 

Wir lesen gerade das zweite Harry Potter Buch mit den Kindern und während ich heute am Herd stand, dachte ich über die möglichen Kommentare meiner Kinder bezüglich des Mittagsessens  nach.

 

Eine Karotte, Paprika, Zucchini, und Kartoffelwürfel, die im Wok angeschmort wurden, dann noch ein paar Putenstreifen dazu, Gewürze und Sahne. Das perfekte Mahl für ein lautes "DAS ESSE ICH NICHT!"

 

Doch als meine jüngste Tochter dann in die Küche getrabt kam und fragte: "Was gibt es heute?", kam mir der rettende Gedanke: "Hogwarts Zaubertopf - ein Rezept aus dem Internet."

 

Wow, was soll ich sagen? Sie haben Nachschlag verlangt!

 

Das zeigt wieder, dass manche "Lügen" gute Lügen sind, oder sollte man es wohlwollende Überlistung nennen? Wenn man die Wahl hat, etwas Zauber in die Kindheit zu bringen oder die Kinder mit gnadenloser Ehrlichkeit zu überschütten, dann bin ich für den Zauber.

 

 

0 Kommentare

Mi

13

Apr

2011

Kameloase

"Guckt mal Kinder, so sehen eure Zähne aus, wenn ihr nicht richtig putzt!" "Guckt mal Kinder, so sehen eure Zähne aus, wenn ihr nicht richtig putzt!"

Ein Kindergeburtstag auf einer Kamelfarm (Kameloase.de) in Deutschland?

Was fällt einem als erstes dazu ein?

 

Tierquälerei. Immerhin wissen wir, dass Kamele nicht zu den natürlichen, tierischen Einwohnern dieses Landes gehören, das kann also gar nicht gut sein. Andererseits bin ich ein großer Fan der Waschbären, die uns in Überzahl vor einigen Jahren beim Zelten am Edersee besucht haben..., aber Kamele... Dann soll noch eine Horde Kinder über die armen Viecher herfallen? Sie putzen, als gäbe es nichts spannenderes auf der Welt? Der nächste Begriff war "Laaaaaaaaaangweilig", der mir durch den Kopf ging. Immerhin habe ich mich schon als Kind vor dem Putzen von Ponys erfolgreich gedrückt und den Eifer meiner Freundinnen in diesem Zusammenhang nie verstanden...


So viel zu den Vorurteilen - die Realität sah hingegen ganz anders aus:

Auf einem gepflegten, weitläufigen Areal waren zunächst keine Kamele zu sehen. Bei besten Wetter rannte die Geburtstagsgesellschaft, die aus acht Mädchen und einem Jungen (alle ca. 8 Jahre alt) bestand, der netten "Kamel-Frau" hinterher. Es war angenehm still.

Kein Straßenlärm - Natur pur.


Keine Ahnung, was ich erwartet habe, doch als auf das Rufen hin vier Kamele hinter dem kleinen Hügel erschienen und locker auf uns zutrabten, wurde mir bewusst, dass ich mir in meinem Leben noch nicht viele Gedanken über diese Tiere gemacht habe. Warum auch? Wüstenschiffe, schaukelnder Gang, Wasserspeicher... Ich wusste alles, was man wissen muss, oder?


Wie klein man sich fühlt, wenn man zu den großen Köpfen aufschaut. Von dem Sanftmut war ich überrascht. Die Ruhe, die sie ausgestrahlt haben, war richtig ansteckend. Das war der entspannteste Kindergeburtstag, den ich je erlebt habe!


Die Züchterin ließ jedes Kamel sich hinsetzen, dann durften die Kinder mit Bürsten und Striegeln bewaffnet hinterher kommen und die Trampeltiere und das Dromedar putzen. Unglaublich, wie still Kinder werden können, wenn sie Kontakt zu Tieren haben! Was mir anfänglich doch recht albern erschien, da ich niemals auf die Idee käme, freiwillig solche Arbeiten zu verrichten, entpuppte ich als ein taktiles Wunderwerk. Neun glückliche Kinder und vier Kamele, die aussahen, als würden sie Schnurren, wenn sie es könnten.


Wir haben einiges über Kamele gelernt, am Ende verzichtete ich trotzdem auf die Erfahrungen, eines im Kreis zu führen oder gar oben auf dem Rücken zu sitzen. Das überließ ich lieber der Mutter des Geburtstagskindes.
Insgesamt eine tolle Erfahrung mit sehr viel Respekt und Sorgfalt, die auf jeden Fall bei allen positiven Eindruck hinterlassen hat.


Für alle Kritiker: Wir könnten froh sein, wenn alle einheimischen Zuchttiere in ebenso hervorragendem Zustand und liebevoller Umgebung leben würden. Deswegen empfehle ich dieses wunderbare Erlebnis für Kinder (und auch für Erwachsene) sehr gerne weiter:

 

Kameloase.de

 

 


0 Kommentare

Sa

12

Mär

2011

Faszination Tusche

Wenn ich an Tusche denke, dann sehe ich typische Schultuschkästen und exzessives Kleckern und Kleckse. Am Ende war der Tisch meist bunter als das Papier.

 

Als Erwachsene griff ich daher lieber zu

Aquarell-, Acryl- und Ölfarben.

 

Letztens waren wir in einem Großhandel für Künstlerbedarf, und dort kaufte ich einen kleinen, runden Tuschkasten, dessen vier Ebenen auseinander geschraubt werden können. Natürlich für meine Kinder, immerhin sollen sie später die gleichen Kindheitserinnerungen an Wasserfarbschalchten haben.

 

Aber als ich sie dann damit malen sah, konnte ich kaum glauben, wie leuchtend die Farben auf dem Papier wirkten.

Kurzerhand borgte ich mir den Tuschkasten aus, nahm noch Federhalter und Künstlertusche (Schwarz) hinzu und versank in stundenlanges Kleckern und Klecksen...

 

Zukünftig werde ich sicher öfter wieder tuschen. Die Ergebnisse habe ich in meiner Galerie zusammen gefügt. 

0 Kommentare

So

06

Mär

2011

Der Weg zum Kur-Erfolg - Sonderausgabe

Um gleich mit einem Vorurteil aufzuräumen:

 

Es handelt sich hierbei nicht um den "erfolgreichen Weg zur Kur" - mit Tipps zur Beantragung einer Kur hat das Buch nichts zu tun. 

Für die Antragstellung gibt es viele kompetente Beratungsstellen, die in ausführlichen Gesprächen abklären, ob eine Kur sinnvoll ist, und die bei den nötigen Schritten helfen.

 

Ich selbst bin nun schon seit einem Jahr für den Arbeitskreis für Familienhilfe als Kur-Beraterin tätig. Etwas, das mir sehr viel Spaß macht, weil mir die Zusammenarbeit mit den Familien sehr wichtig ist.

 

 

 

 

Auch in dieser überarbeiteten Sonderedition dreht sich alles um die Zeit nach der Bewilligung:

 

- welche Vorbereitungen sind sinnvoll

- was muss mit

- wie läuft so eine Kur überhaupt?

- Kinderbetreuung

- Was tun, wenn das Kind krank wird?

- Kur-Erfolg

- ...

 

Eine gute Vorbereitung und das Vermeiden von falschen Erwartungen sind die besten Wegbereiter, um die stationäre Zeit dieser Vorsorge- und Reha-Maßnahme optimal nutzen zu können.

 

Die Zeit sollte als Chance gesehen werden, denn oftmals sind es tatsächlich ganz kleine Schritte, die aus Teufelskreisen wieder hinausführen.

0 Kommentare

Sa

19

Feb

2011

Bodo Wartke - König Ödipus

Zu Weihnachten bekam ich eine Einladung zu dem Theaterstück "König Ödipus" von Bodo Wartke geschenkt. Alle 14 Rollen sollten von ihm selbst gespielt werden, was in meiner Vorstellung wie der pure Klamauk daher kam.

 

Da dachte ich, froh zu sein, die 17,50 Euro nicht selbst bezahlen zu müssen. Mal ehrlich, wer jemals ein Reklamheft in den Händen gehalten hat weiß, dass jene Theaterstücke entweder mit einer langweiligen Quälerei oder buntem Augentod zu tun haben... 

...okay, bis auf damals Hamlet, der im Hamburger Schauspielhaus von Ulrich Tukur gespielt wurde. Als da die Maschinengewehre losschossen, war ich mit meinen 16 Jahren sehr wach gewesen. Gut, Romeo und Julia mit dem Motorrad auf der Bühene waren auch nicht schlecht...

Aber das ist lange her.

 

Wer hätte da gedacht: Bei dem, was ich gestern in Buxtehude auf der Halepaghen-Bühne zu sehen und hören bekam, hätte ich sicher auch das Doppelte bezahlt!

 

Grandios, beeindruckend, absout begeisternd!

Gebt dem Mann eine Bühne und ein Mikrophon, mehr braucht er nicht.

 

Bodo Wartke beeindruckte mit Wortwitz und vielseitigem Einsatz seiner sehr angenehmen Stimme, bewegte sich dabei gewandt über die Bühne, als stünden tatsächlich stets mehrere Personen dort und nicht ein und derselbe Mann, der lediglich die Position seines Caps und die Körperhaltung wechselte. Er rappte, reimte, sang und sprach, dass dabei vollkommen in Vergessenheit geriet, wie dröge Ödipus in seiner ursprünglichen Form eigentlich ist.

Die musikalischen Einlagen am Konzertflügel lockerten das Ganze auf - ich wünschte, ich hätte nur einen Bruchteil seines Talents.

 

Über zwei Stunden vergingen auf diese Weise wie im Flug. Für mich eine große Bereicherung, diese Show des Allround-Talents gesehen zu haben!

 

Einziger Wermutstropfen war mal wieder das Publikum. Die allgemeine Stimmung war riesig (alles andere wäre seltsam gewesen), doch mitten im zweiten Teil stand eine Gruppe Jugendlicher auf und verließ den Saal. Vielleicht mussten sie einen Bus kriegen? Oder ihre Ausgangssperre zwang sie zum Aufbruch? Es war jedenfalls sehr störend! Und dann das typisch deutsche Flüchten, um als erster beim Auto zu sein, obwohl der Künstler noch mit Applaus und Standingovations belohnt wurde. 

 

Fazit: Bodo Wartke werde ich sicher noch öfter live sehen, weil mich selten etwas so begeistert hat wie diese grandiose Leitung gestern Abend in Buxtehude auf der Halepaghen-Bühne.

0 Kommentare

Mo

14

Feb

2011

Ideenreich - der Kreativhof

Der Tag der offenen Tür am 5.2.11 war eine gelungene Veranstaltung. Wir durften viele Gäste in unserem Kreativhof begrüßen, obwohl es draußen in Strömen geregnet hat.

 

Und jetzt geht auch das Kursprogramm richtig los. Unsere Gastdozentin Katharina Weißbach-Hempel hat vergangenen Mittwoch mit ihrem biografischen Kurs den Auftakt gemacht. Wir freuen uns auf die Kurse "Wort und Bild", "Zauberdose" und die Gipswerkstatt, die in den kommenden zwei Wochen starten.

 

Donnerstags findet eine offene Gruppe für Kistenkunst und Gipsarbeiten statt und ein besonderes Highlight wird zukünftig die Sonntagsreise sein. Dann laden wir jeden ersten Sonntag zu Impulskeksen und Kaffee zu uns sein. 

 

Mehr zu dem gesamten Programm findet Ihr hier: http://www.ideenreich-kreativhof.de/kurse-offene-gruppen/

 

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Eure Sonja

0 Kommentare

Fr

21

Jan

2011

Overdressed im blinden Stress

Zu Weihnachten bekam ich von meinem Mann eine Ankündigung geschenkt, dass am 20.1. 2011 eine Überraschung stattfinden würde. Wobei der Gutschein selbst erstmal enträtselt werden musste:

Am 15. Shevat 5771, drei Glasen der letzten Tagwache und Längen- und Breitengrade...

Ich sollte mich hübsch machen und alles andere blieb im Dunkeln.

Ich liebe Überraschungen!

Als überzeugte Spontanchaotin muss ich nicht alles wissen oder planen. Es ist schön, wenn sich jemand Gedanken macht, und man sich vertrauensvoll in dessen Hände begibt...

 

Und so stand ich gestern in einem Cocktailkleid und meinen besten Schuhen mit 10-cm-Pfennig-Absätzen bereit zum Aufbruch. Mein Mann sah schick aus in seinem Anzug, es war zu erwarten, dass wir weder zu einem Metalkonzert noch in ein einfaches Restaurant gehen würden. Doch auf der Fahrt ging es dann los: „Schatz, du wirst sicher alle Blicke auf dich ziehen.“ Was ein Kompliment gewesen wäre, wenn er dabei nicht so verschmitzt gegrinst hätte.

Normalerweise errate ich meist alles vorher, anhand von Assoziationen zu all den kleinen Andeutungen, die er sich in der Regel nicht verkneifen kann, doch dieses Mal war ich vollkommen ratlos.

Als wir am „Dialog im Dunkeln“ vorbeigehen wollten, sagte ich, dass wir dort auch auf jeden Fall mal hin müssten, doch genau das war unser Ziel für diesen Abend.

 

Ja, ich zog alle Blicke auf mich, weil ich die einzige Frau war, die derartig aufgebrezelt war, um dann in vollkommener Finsternis am „Dinner in the dark“ teilzunehmen.

Als dann noch jedem ein Blindenstock in die Hand gedrückt wurde, und ich ohne etwas zu sehen über Rasen, Kies und Brücken stöckeln musste, wurde es richtig lustig. Dem nicht genug, gingen wir natürlich ganz vorne. Es hat mich an damals in den USA erinnert, als ich in Pumps und Rock zum Angeln gegangen war und wir durch den giftigen Efeu pirschten und dann vor der Wasserschutzpolizei flüchten mussten. Ja, ja, die wilden Neunziger...

 

Jedenfalls ist es eine faszinierende Erfahrung, in absoluter Finsternis zu stehen. Das Gehirn gaukelt einem noch hier und da ein paar Lichterscheinungen vor. Man meint, wenn man die Hand vor Augen hält, wäre es noch schwärzer, was sich jedoch sehr schnell widerlegen ließ. Schwärzer als Schwarz gibt es nicht! Das wäre ganz so, als suchte man eine Steigerung von „Nichts“.

 

Den Weg wäre ich gerne ohne Gruppe und ohne Führung gegangen. Viele Geräusche und Eindrücke gingen im aufgeregten Gemurmel der Teilnehmer (meinem auch) unter. Wir wurden durch zwei Räume der Ausstellung geführt, dann mussten wir die Stöcke wieder abgeben und uns an einen Tisch im Restaurant setzen. Es war unmöglich abzuschätzen, wie viele Personen sich im Raum befanden, wie hoch die Decke war oder wie die Menschen wohl aussahen, die vor und neben einem saßen. Doch durch die Besonderheit der „gebuchten Blindheit“ kam man sofort mit jedem in der unmittelbaren Nähe ins Gespräch. Statt auf Blickkontakt zu warten, redete man einfach drauf los und wenn man mal nicht gehört wurde, war es auch nicht peinlich, weil es ja niemand gesehen hatte...

Anfangs redeten wir sehr viel. Fanden einiges über unsere Tischnachbarn heraus und erzählten von uns.

Das Essen war eine ganz andere Herausforderung. Ich bekenne mich zu meinem Titel: „Mrs. Krüsch 1975 – 2011“ (Tendenz: erfolgreiche Titelverteidigung in den kommenden Jahren).

Das bedeutet, dass ich nichts esse, das wabbelig, sehnig, knorpelig oder unbekannt und dabei seltsam ist, sowie Lebensmittel, die schon ekelig aussehen. Welche Eigenschaften das auf meinem Teller hatte, konnte ich aber nicht wie gewohnt mit den Augen abchecken.

Viele benutzten gleich die Finger zum Essen, da ich aber schon mal gar nicht in schmierige Substanzen greifen mag, hatte ich nur bei ca. jedem drittem Mal etwas auf der Gabel.

Jeder fing an, das Essen und die Schwierigkeiten zu kommentieren. Es war erstaunlich, wie gut es eigentlich funktionierte, wenn man aufhörte, sich zu sehr darauf zu konzentrieren, dass man nichts sehen konnte. Wenn man sich vorstellte, wie alles wahrscheinlich auf dem Teller lag, konnte man auch wie gewohnt essen. Gut, manchmal musste ich kämpfen, weil ich ein viel zu großes Stück abgeschnitten hatte, und das eine oder andere landete wieder unten, weil ich es entweder nicht mochte oder es runtergerutscht war.

Dann wurde es zunehmend ruhiger. Über eine Stunde verbrachten wir bereits in der Dunkelheit, wobei jegliches Zeitgefühl vollkommen verloren gegangen war. Ich fing an, über die Situation nachzudenken. Alle waren in der gleichen Position, dieses Essen war ein Spaß.

Jeder konnte kleckern, in der Nase bohren oder aus dem Glas seines Nachbarn trinken, ohne dass jemand etwas davon mitbekommen hätte. Also fragte ich mich, wie es wohl wäre, wenn es in Wirklichkeit hell sei und nur ich nichts sehen könnte. Man sieht sich wie gewohnt um, doch man erkennt nichts. Es ist ein ganz anderes Gefühl als die Augen zuzukneifen oder zumindest Schemen zu erkennen, weil es selten derartig finster ist.

Die Führungen und die Bewirtung wurden von blinden, bzw. schwer sehbehinderten Menschen übernommen, die sich gekonnt und selbstsicher in der Welt der Dunkelheit bewegt haben, in der die Sehenden hilflos und unsicher umhertapsten. Mich hat dieser Abend sehr beeindruckt. Und siehe da: Als ich am Ende wieder im Hellen stand und die aufgereihten Teller mit Beispielen des servierten Essens betrachtete, musste ich feststellen, dass es mir nicht geschadet hat, Gorgonzolasoße zu essen. Hätte ich sehend sicherlich niemals angerührt und aus Prinzip auch nicht gemocht!

 

Man sollte niemals aufhören, neue Eindrücke zu gewinnen.

 

0 Kommentare

Mo

17

Jan

2011

In Wusterhusen hört dich niemand schreien

Lubmin - Überseebrücke Lubmin - Überseebrücke

Die Wruken sind dem Eintopf entkommen, doch zwei Wochen winterliches Dorfidyll haben ihre Spuren hinterlassen.


Nicole Zöllner und ich sind für dreizehn Tage in die Abgeschiedenheit von Wusterhusen gefahren. Ein kleines Dorf in der Nähe von Lubmin und Greifswald.
Alle paar Stunden fuhr sogar ein Bus durch das kleine Nest, um Einwohner und Touristen in die Zivilisation zu bringen, doch Zivilisation haben wir nicht gesucht. Ausschließlich schreiben, stand auf dem Programm, der Verzicht auf jegliche Sehenswürdigkeiten war diesem Vorhaben sehr zuträglich. 

Die Wruken Die Wruken

Das alte Reetdachhaus, das von einem Freiherren vermietet wird, ist nicht nur liebevoll und gemütlich eingerichtet, es sorgte sogar für die gruselige Atmosphäre, die zum Schreiben von Thrillern und Fantasy perfekt war.

 

Ich schrieb an einem Thriller, und jedes Knacken und Klopfen der Heizungsleitungen vermittelte diese wundervolle Atmosphäre eines Tatorts in spe. Der erste Mensch, der uns in dem kleinen Dörfchen begegnete, war ein Mann mit einem Hackebeil.
Jeden Tag mussten wir an den Kriechkeller in der Speisekammer und den schmalen Gang zwischen Kammer und Flur denken, der nach oben auf den Dachboden führte. Mir fielen zig Geschichten ein, was wohl empor oder hinunter kriechen könnte.

Ein großartiges Haus zum Schreiben!

Als wir die Dorfküche probieren wollten, war die Gasthoftür leider verschlossen. Im Notfall sollte man klopfen, wir waren uns aber nicht sicher, ob Hunger ein Notfall gewesen wäre. Da lasen wir das Wort, das uns durch den gesamten Urlaub begleitete (neben Kriechkeller): Wrukeneintopf!

Wir haben lange überlegt, ob WIR eventuell die Wruken wären. Auch als wir die banale Übersetzung dieses Wortes im Internet nachschlugen, hielten wir daran fest, dass es jede Nacht soweit sein konnte, dass der wütende Mob vor der Tür stand und die Wruken holen wollte.

Das taten sie zum Glück nicht. Das Eis schmolz (viel langsamer als hier in Buchholz), wir erlebten eine Abenteuer-Einkaufstour mit den bereitgestellten Fahrrädern und siehe da, am Ende kam ich sogar mit einem fertigen Manuskript nach hause.

Es geht doch nichts über die Inspiration eines Kreativurlaubs

2 Kommentare

Sa

01

Jan

2010

Frohes neues Jahr!

Ich hoffe, Ihr seid alle gut in das neue Jahr gekommen!

Wir haben im kleinen Familienkreis gefeiert und den Jahreswechsel mit sehr viel Spaß erlebt.

 

2010 war ein ereignisreiches Jahr und ich hoffe, dass 2011 an all die positiven Dinge anknüpfen wird. Im Ideenreich hat sich einiges getan und im Februar gehen nun auch die ersten Kurse los. Vorher ist noch ein Tag der offenen Tür geplant, den Termin geben wir nach dem 15.1. bekannt. Bis dahin werden Nicole Zöllner und ich zwei (hoffentlich) wunderbare Wochen im Schreiburlaub an der Ostsee verbringen.

 

Die Gewinner für das letzte Gewinnspiel in 2010 wurden gezogen und angeschrieben und das neue Gewinnspiel steht jetzt online. Einsendeschluss ist wie immer der letzte Tag im Quartal (Ende März). Ich freue mich sehr über die Bücher von Nina Nübel, Andrea Wölk und Elke Schwab, die diesmal verlost werden. Drei vollkommen unterschiedliche Genres - großartig!

 

Somit verabschiede ich mich vorerst für die nächsten zwei Wochen und wünsche allen jede Menge Inspiration, Lebensfreude und Leidenschaft.

 

In diesem Sinne

Herzlichst

Eure Sonja

0 Kommentare

Fr

24

Dez

2010

Ho ho ho

Ich wünsche allen frohe Weihnachten und besinnliche, inspirierende und vor allem friedliche Feiertage!

 

Vor dem Jahreswechsel wird es dann nochmals spannend, weil die Briefe der Gedankenreise sich auf ihre Wege zu den unbekannten Empfängern machen werden.

Ich freue mich, dass sich so viele Teilnehmer auf diese ungewöhnliche Sache eingelassen haben!

 

Und im neuen Jahr ist auch wieder einiges los, dazu später mehr...

 

 

0 Kommentare

So

05

Dez

2010

Geschwisterstreit

Auf dem Weg nach Staufen am 25.11. las ich in der FOKUS Schule einen langen Bericht über das Thema "Geschwisterstreit". 

Als Mutter von zwei Töchtern, kann ich aus reichlicher Erfahrung sagen, dass es kaum etwas nervigeres als zwei zankende Kinder gibt.

"Ich habe den Schnee zuerst gesehen!"

"Nein, ich!"

"Ich..."

"Nein, ich..."

Und so weiter.

Interessant ist, dass der häufigste Auslöser für die vielen kleinen Streitigkeiten der Kampf um die elterliche Zuneigung ist. Etwas, das man kaum nachvollziehen kann, wenn man vor den Streithammeln steht und sie am liebsten in schallisolierte Räume sperren möchte.

Der Artikel hat mir bewusst gemacht, wie besonders die Geschwisterbeziehung eigentlich ist. Kein Mensch begleitet einen länger durchs Leben als die Schwester oder der Bruder. 

 

Bei dem sehr gelungenen Symposium des Arbeitskreis für Familienhilfe ging es unter anderem auch um dieses Thema. Manchmal hat man Glück, dann begegnet man genau den Themen verstärkt, die einen selbst gerade sehr beschäftigen.

Marlies Winkelheide (http://www.geschwisterkinder.de/) arbeitet intensiv mit Geschwistern, ganz besonders mit den Geschwistern von Menschen mit Behinderungen. Natürlich kann man sich vorstellen, dass Kinder zurückstecken müssen, wenn sie einen Bruder oder eine Schwester mit Behinderung in der Familie haben, doch was tatsächlich in diesen kleinen Menschen vorgeht, konnte ich mir so nicht vorstellen. Frau Winkelheide hat ein paar Texte von diesen Kindern vorgelesen, die mir sehr nahe gegangen sind.

 

Die Fachklinik Münstertal ist für Familien mit Kindern mit Behinderungen spezialisiert und hat jetzt auch eine Gruppe für die Geschwisterkinder eingerichtet. Ich hoffe, dass viele Kliniken diesem Beispiel folgen werden.

 

Auch die Vorträge über die psychoonkologische Arbeit in der Fachklinik Ursee hat mich sehr beeindruckt. Schwer vorstellbar, was in einem Menschen vorgeht, der wegen Krebs behandelt werden muss. Umso wichtiger, dass man damit nicht allein gelassen wird.

 

Nachdem ich all diese Informationen und Eindrücke gesammelt habe, bin ich ganz froh, dass meine Kinder nur darum streiten, wer als erstes die Tür aufmachen, die Kerze auspusten oder einen Knopf drücken darf. Geschwisterstreit als eine Begleiterscheinung derer besonderen Beziehung zu betrachten, macht es irgendwie leichter, wenn auch nicht weniger nervig. Man sollte niemals aufhören, als Familie gemeinsam aktiv zu sein, das wendet meist auch viel Stress in den eigenen vier Wänden ab. Es ist nur sehr leicht, das ab und an mal zu vergessen.

0 Kommentare

Di

26

Okt

2010

Zeitfresser

Dieser laienhafte Schnappschuss mit der Laptopkamera zeigt eines der vielen Deko-Stücke, die ich für die Kreativwerkstatt gerade herstelle. Es ist unglaublich, mit welchen Elan man zur Tat schreiten kann, wenn die Arbeit Spaß macht!

 

Nervig sind all die kleinen Zeitfresser, die auch erledigt werden müssen. Zum Beispiel das Hinterherlaufen, weil IKEA von der Anrichte nur die Hälfte geliefert hat, dann noch Lampen anbringen, Dinge zusammenbauen...

 

Dafür hat die Werkstatt jetzt schon lustige Besonderheiten. Eine Sache verrate ich: Wir haben eine Tischlampe gekauft, die in drei Helligkeitsstufen zwei Arbeitsplätze beleuchten soll. Eingeschaltet wird sie über eine Berührung am Lampenfuß.

Wenn ich sie berühre, dann geht sie zwar an, aber über die erste Stufe kommt sie dann nicht mehr hinweg.

Ich kann da so viel drantippen wie ich will, es passiert nichts mehr. Wenn mein Mann das macht, lässt sie sich ohne Probleme schalten. Nun haben wir herausgefunden, dass ich sie auch bedienen kann, wenn eine andere Person mir zum Beispiel die Hand gibt. Man könnte sagen, sie fördert die Kommunikation.

Wir haben also eine kleine Testreihe mit dieser Tischlampe veranstaltet und siehe da, sie ist einfach nur extrem freundlich zu Frauen, denn welche Frau hört nicht gerne, dass sie nicht genug Masse hat?

 

In diesem Sinne: Erhellte Grüße

Eure Sonne

1 Kommentare

Do

07

Okt

2010

Gewinnspiel

Die Gewinner für das 3. Quartal wurden ermittelt und wurden bereits benachrichtigt.

Zeit, um in die letzte Runde für dieses Jahr zu gehen!

 

Fritzi Bender, Petra Schier und Jokers haben mir tolle Preise zur Verfügung gestellt, schaut doch mal rein: Gewinnspiel.

 

Alle Teilnehmer, die bislang noch nicht gewonnen haben, bleiben selbstverständlich im Lostopf!

0 Kommentare

Sa

25

Sep

2010

Kaleidoskop

Ich bin immer wieder begeistert, wenn sich Menschen engagieren und etwas aufbauen, dass uneigennützig ein Hilfsangebot für andere schafft.

 

Das Mehrgenerationenhaus hier in Buchholz in der Nordheide kenne ich schon seit ich Kinder habe. In den Krabbelgruppen haben meine Kinder neue Freunde gefunden und ich konnte mich mal ganz in Ruhe mit anderen Müttern unterhalten.

Später besuchte ich die Schreibgruppe Tintenkleks und ich nahm Gitarrenunterricht...

 

Im Kaleidoskop ist immer was los. Doch was sie sich jetzt ausgedacht haben, ist absolut großartig:

 

Das Kinderhotel! 

 

In der Kur-Beratung treffe ich immer wieder auf Familien, die leider niemanden in ihrem Umfeld haben, der mal einen Abend auf die Kinder aufpassen könnte. Vielen fällt es schwer, einen Babysitter zu suchen und Vertrauen zu dieser fremden Person aufzubauen, die dann in den eigenen Wänden die Stunden alleine mit den Kindern verbringen soll.

Nun kann man freitags oder samstags die Kinder für eine Nacht ins Kinderhotel bringen. Es wird gebastelt, gemeinsam gekocht und mit viel Spaß der Abend bis zur Nachtruhe gestaltet. Ich bin mir sicher, dass die Familien nicht das Problem haben werden, die Kinder dort abzugeben, sondern eher, den Kindern zu erklären, warum sie das nicht jedes Wochenende machen können...

39 € (Geschwisterkinder vergünstigt) für eine Vollbetreuung finde ich persönlich sehr angemessen und auch wenn wir großartige Omas und Opas haben, werden wir unsere Kinder sicher mal einchecken lassen. Zumal das Team des Kaleidoskops schon durch gute Laune und Lebendigkeit immer sehr positiv auffällt. Ich glaube nicht, dass man dann an seinem freien Abend oft aufs Handy gucken wird.

 

Am 9. Oktober ist ab 11 Uhr Tag der offenen Tür.

 

Ich freue mich schon auf die Besichtigung!

0 Kommentare

Do

09

Sep

2010

Neuauflage und Impulskekse

Nun ist es bald endlich soweit: Die Sonderedition "Der Weg zum Kur-Erfolg" geht nun in den Druck und kann bald hier erworben werden!

 

Der Text wurde überarbeitet und ein neues Cover von mir entworfen.

An dieser Stelle möchte ich auch ganz herzlich Horst Wörner vom Arbeitskreis für Familienhilfe für die großartige Unterstützung und die viele Arbeit danken!

 

Mit der Eröffnung des Ideenreichs ziehen auch alle Hauptbereiche von Impulsgestöber um. Den kostenlosen Impulskeks der Woche wird es selbstverständlich auch weiterhin geben. Hoffentlich sind die Handwerker bald fertig, ich kann es kaum erwarten, die Räume einzurichten! 

0 Kommentare

So

05

Sep

2010

Fotoshooting

Aus einer Idee wird Schritt für Schritt Realität:

 

Nachdem wir ein paar Rückschläge hinnehmen mussten (eine defekte Heizung, etliche tropfende Wasserhähne, die ersetzt werden mussten, und Probleme mit der Elektrik...), kann man uns dennoch ansehen, wie viel Spaß uns das Ideenreich jetzt schon macht!

 

Stefanie Schierenbeck (www.klikk-klakk.de) war letzten Freitag in Reindorf, und wir durften für das erste Team-Fotoshooting posieren. Das war ein Spaß!

 

Nun geht es wieder an die Fleissarbeit!

 

 

0 Kommentare

Mo

30

Aug

2010

Ideenreich - der Kreativhof

Wir arbeiten auf Hochtouren, um im November die Eröffnung unseres Kreativhofs in Reindorf (Buchholz i.d. Nordheide) zu feiern.

 

Ideenreich - der Kreativhof

http://ideenreich-kreativhof.jimdo.com

 

Wir haben uns ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht und freuen uns schon auf den Start der Kurse. Anmeldungen werden ab sofort angenommen, der erste Termin geht pünktlich zur Vorweihnachtszeit am 1. November los.

 

 

 

0 Kommentare

Sa

14

Aug

2010

Fritzi Bender - Balduin bleibt grün

Das Gewinnspiel geht in die letzte Runde und danach startet die neue Verlosung!

 

Derzeit verlose ich zwei Bücher von Sabine Bohlmann, die ich am liebsten selbst behalten würde, um vieles mit meinen Kindern nachzubasteln und die Tipps darin für unseren Alltag zu übernehmen. Ich werde sie einfach kaufen müssen. ;-)

 

Einsendeschluss ist der 30. September 2010.

 

Hier ein kleiner Ausblick auf das nächste Gewinnspiel:

 

Die großartige Fritzi Bender hat mir ihr Kinderbuch "Balduin bleibt grün" geschickt.

Die lebendige Lesung mit Handpuppen zu dem Buch (und damit natürlich auch das Buch selber und seine Autorin), wird jetzt sogar von "Werkproben Leseförderung NRW" gefördert.

Ich freue mich schon darauf, Balduin im Rahmen des Gewinnspiels hier auf meiner Page vorzustellen. Zusammen mit der Illustratorin Charlotte Hofmann hat Fritzi Bender ein gewichtiges Thema mutmachend und charmant umgesetzt.

 

Im Oktober startet das nächste Gewinnspiel.

 

 

 

0 Kommentare

Di

10

Aug

2010

Noch mehr Malvorlagen für kleine Künstler

0 Kommentare

Fr

06

Aug

2010

Malvorlagen kostenlos zum Download

 

Die ersten acht Malvorlagen stehen jetzt für den kostenlosen Download bereit.

Und ich freue mich über jede Anregung, was ich als nächstes für unsere kleinen Künstler zeichnen könnte!

 

Viel Spaß mit den Bildern!

0 Kommentare

Fr

30

Jul

2010

Mein Gesundes Magazin

Vor einiger Zeit hatte ich ein Interview zum Thema "Mutter-Kind-Reha" gegeben und nun könnt Ihr es auch online lesen: Mein Gesundes Magazin (Seite 9)

 

Es ist schön, dass in letzter Zeit mehr zu diesem Thema in den Medien zu finden ist und besonders mit den Vorurteilen aufgeräumt wird.

 

Mit Urlaub auf Kassenkosten hat eine stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahme (Mutter/Vater-Kind-Kur) absolut nichts zu tun!

0 Kommentare

Fr

23

Jul

2010

Planten und Blomen

Zirkus Quaiser Zirkus Quaiser

Als mich eine Freundin fragte, ob wir nicht mit den Kindern nach Hamburg fahren wollen, weil in Planten und Blomen ein Zirkus mit freiem Eintritt gastieren würde, dachte ich: "O nein, extra durch den Elbtunnel fahren, um durch einen Park zu latschen..." Wir haben die Heide vor der Tür, unzählige Waldgebiete, dagegen ist ein "stinkender Stadtpakt" mitten in Hamburg nicht so attraktiv, oder?

 

Aber es sind ja Ferien und da muss man auch mal etwas anderes unternehmen!

 

Meine Kindheitserinnerungen an diesen Park waren auf "Bäume, ordentliche Beete und einen Spielplatz" reduziert. Irgendwo versteckte sich auch noch das Wörtchen "langweilig" zu diesem Thema.

 

Wir parkten bei den Hamburger Messehallen und betraten die angrenzende Grünanlage. Ich hatte es mit meiner schnellen Parkplatzsuche geschafft, den Wagen genau dort abzustellen, wo der entfernteste Punkt zum Zirkus war. ich dachte, dass es egal wäre, wo wir parken, dann laufen wir da eben mal schnell hin...

Ich hatte ja keine Ahnung, dass der Park 47 Hecktar groß ist. Das "mal eben hinlaufen" wurde zu einer kleinen Wanderung, die an so vielen liebevoll gestalteten, einladenden und malerischen Orten vorbei führte, dass ich am liebsten meinen Block aus der Tasche gezogen hätte, um mich von der Umgebung inspirieren zu lassen. Ideen zu Schreibausflügen, passenden Schreib-Events etc. kamen mir in den Sinn. Von Langeweile keine Spur!

 

"Laufmuffel Junior" kletterte, hopste und hielt ihre Füsse ins Wasser, statt zu jammern "Wann sind wir denn endlich daaaaaahhhhaaaaaa?"

 

Und nachdem wir von einem Ende des Parks, den äußersten Zipfel des anderen Endes erreicht hatten, ging auch schon wenige Minuten später die Vorstellung vom Zirkus Quaiser los. Eine tolle Show für die Kinder mit Akrobatik, Humor und Tieren, die zeitlich gut abgestimmt und nicht zu lang war.

 

Endstation des Ausflugs war der Spielplatz.

Wir hätten noch ein paar Stunden dort bleiben können, weil es noch immer so viel zu entdecken gab. Ich denke, wir werden einfach demnächst erneut hinfahren, um dann auch den japanischen Garten zu erkunden und vielleicht bei den mediterranen Terrassen ein Picknick zu machen.

0 Kommentare

Sa

17

Jul

2010

Sabine Bohlmann - Zwei Bücher fürs Gewinnspiel

 

 

So, nun sind alle Infos für das aktuelle Gewinnspiel online und ich bin begeistert von den Büchern, die ich jetzt zusätzlich verlosen darf!

 

Mein Dank geht an Sabine Bohlmann, die so freundlich war, mir die signierten Exemplare zukommen zu lassen.

 

Zur Erinnerung: Für die Teilnahme müsst Ihr lediglich das Kontaktformular ausfüllen. Registrierung oder andere Scherze sind nicht erforderlich. Und solltet Ihr den Newsletter von Briefgestöber nicht haben wollen, schreibt einfach "Kein Newsletter" in das Textfeld. Das nimmt selbstverständlich KEINEN Einfluss auf die Ziehung der Gewinner.

 

Und für alle, die es noch nicht wissen: Briefgestöber hat auch eine Gruppe bei Facebook - klickt doch mal rein!

0 Kommentare

Fr

16

Jul

2010

Gewinnspiel - Gewinner

Die Gewinner für das letzte Quartal sind gezogen und die Preise befinden sich auf der Reise. Herzlichen Glückwunsch!

 

Und schon geht das nächste Gewinnspiel wieder los. Ich freue mich sehr, zwei großartige Preise von Sabine Bohlmann bekommen zu haben. Eine detaillierte Beschreibung folgt morgen unter dem Menüpunkt "Gewinnspiel"

 

Mitmachen lohnt sich diesmal besonders für Familien!

0 Kommentare

Fr

02

Jul

2010

Button-Wettbewerb

Es macht Spaß an Wettbewerben teilzunehmen, besonders wenn die Kreativität gefragt ist.

 

Ich würde mich freuen, wenn Ihr für meinen Button (die Nr. 9) bei Jimdo voten würdet!

 

Hier geht es zum Wettbewerb:

Jimdo

0 Kommentare

So

20

Jun

2010

Hörspielmesse in Hamburg

Jasmin Wagner, Leo von Queensberry, Günter Merlau, Kai Meyer, Markus Heitz Jasmin Wagner, Leo von Queensberry, Günter Merlau, Kai Meyer, Markus Heitz
Jasmin Wagner, Leo von Queensberry Jasmin Wagner, Leo von Queensberry

Gestern haben wir die Hörspielmesse in der Markthalle in Hamburg besucht.

 

Ich gehöre zu der Generation, bei der Hörspiele noch eine große Rolle gespielt haben. Bibi Blocksberg, TKKG, Die drei ???, Hexe Klaviklack, Hui Buh, Stecki, Funkfüchse... Später hörte ich dann auch John Sinclair und diese schrecklichen "Horror" Kassetten. Damals war das Fernsehprogramm noch nicht auf flimmerndes Babysitting eingestellt, und man hat seine Zeit mit anderen Dingen verbracht.

Tatsächlich wurde noch mit Fantasie gearbeitet, weil Bücher und Hörspiele viele Möglichkeiten für die eigene Vorstellungskraft übrig ließen. Wobei das jetzt kein Feldzug gegen das Fernsehen sein soll...

 

Kai Meyer, Markus Heitz Kai Meyer, Markus Heitz

Überrascht war ich, als ich feststellen musste, dass es sehr anspruchsvolle Hörspiele für Erwachsene gibt.  

Hörbücher kennt man ja, aber Geschichten, die akustisch glaubhaft in Szene gesetzt werden?

 

Bei der Gesprächsrunde mit Markus Heitz, Leo von Queensberry, Kai Meyer und Jasmin Wagner wurden einige Hörproben eingespielt, die Lust auf mehr gemacht haben.

 

Besonders interessant fand ich die Gesprächsrunde mit den Synchronsprechern von Brad Pitt, Ron Pearlman, Jamie Fox, Daniel Craig...

Wenn man die Augen geschlossen hat, konnte man all die Hollywoodgrößen dort sitzen sehen, doch die eigentlichen Eigentümer dieser Stimmen sahen ganz anders aus.

John Ment hat dieses Aufeinandertreffen der Starstimmen charmant und witzig moderiert.

0 Kommentare

So

20

Jun

2010

Buchholzer Stadtlauf

Heute ist nicht nur die Zeit schnell gerannt, sondern auch unsere Große!

 

Es ist ein seltsames Gefühl, seine 7-jährige in der Menge der hauptsächlich größeren Kinder stehen zu sehen, die alle nach dem Startschuss lossprinten und 950 Meter laufen.

 

Die Organisation hat mir sehr gut gefallen, und warum es "Stadtlauf" heißt, konnte man auch sehr gut sehen: Als die Kinder starteten, rannten auch die Eltern los, um pünktlich am Ziel zu stehen, wenn die kleinen Läufer eintreffen. Eine Stadt in Bewegung. Das Gedränge beim Zieleinlauf, sorgte dafür, dass wir unsere Tochter erst sehr viel später finden konnten, aber es ist sehr beruhigend, wenn man seine Handynummer auf den Arm seines Kindes geschrieben hat. So schnell geht dann niemand mehr verloren.

 

Ein gelungene Sport-Veranstaltung, die viele glückliche Kinder stolz mit ihren Medaillen und Urkunden wieder nach hause gehen ließ (Später einige Erwachsene sicher auch - die Läufe haben wir uns nicht mehr angesehen).

0 Kommentare

Do

17

Jun

2010

Neuauflage - Mengenrabatt

Raus aus dem Teufelskreis Raus aus dem Teufelskreis

Ich freue mich, dass mein Ratgeber "Der Weg zum Kur-Erfolg" so viel Anklang gefunden hat und ich jede Menge positives Feedback bekommen habe.

Da noch ein paar kleine Änderungen sinnvoll sind, befindet sich das Buch gerade in der Überarbeitung und wird bald als Neuauflage erhältlich sein.

 

Im Zuge dessen wird es auch eine Briefgestöber Sonderausgabe geben, die nur in meinem Shop erhältlich ist. Einige Kur-Beratungsstellen haben meinen Ratgeber bereits in Ihr Programm aufgenommen. Falls Sie ebenfalls einen Mengenrabatt in Anspruch nehmen möchten, schreiben Sie mich gerne an.

 

 

0 Kommentare

So

13

Jun

2010

Ordnung ist die halbe Homepage ...

Da es inzwischen so viele Homepages gibt, die ich persönlich erwähnenswert finde, habe ich etwas mehr Ordnung in meine Linksammlung gebracht. Unter dem Menüpunkt "Links / Downloads" sind jetzt Rubriken zu finden, die eine schnelle Übersicht ermöglichen.

 

Außerdem gibt es noch etwas Neues:

Deine eigene Homepage 

Für alle, die gerne eine eigene Homepage hätten und bislang immer vor der Programmierung zurückgeschreckt sind, hat Jimdo ein bestechend einfaches System entwickelt.

Ich war so frei, eine Vorlage zu gestalten, die Ihr sehr gerne nutzen könnt. Einfach unter diesem Menüpunkt den Wunschnamen und Email eintragen und dann loslegen.

 

Es würde mich freuen, wenn Ihr mir im Anschluss den Link zu der fertigen Homepage schickt!

 

Viel Spaß!!

0 Kommentare

Mi

02

Jun

2010

Minimax

Viele Informationen über Mutter-Kind-Kuren könnt ihr jetzt in meinem Artikel in der aktuellen Minimax lesen.

 

Das Magazin kann auch online kostenlos gelesen werden: http://minimax-magazin.de/

 

Mein Tipp: Minimax ist ein kostenloses Magazin für den Süden von Hamburg. Ein optimales Medium, um familienspezifische Informationen bekannt zu machen!

0 Kommentare

Di

01

Jun

2010

Interview GamesOrbit

Pünktlich zur Neuerscheinung "Perdórs Untergang" könnt Ihr jetzt auch ein Interview zusammen mit Markus Heitz in der aktuellen GamesOrbit lesen.

 

Das Interview mit Solospielbuchcharakter hat sehr viel Spaß gemacht!

0 Kommentare