Abschied nach fünf Jahren

Wer mein Schaffen schon etwas länger verfolgt weiß, dass Briefgestöber, bevor es ein Verlag wurde, die Plattform für meine unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche war. Da ich anfänglich eine „Briefkastenkolume“ starten wollte, entstand der Name Briefgestöber, aber letztendlich wurden die Kinderschuhe von meinem Engagement für Familiengesundheit und kreatives Schreiben zusammengehalten.


Ich schaue sehr gerne auf die Anfänge zurück und bin stolz, mit den unterschiedlichen Briefgestöber Ratgebern und Gasttiteln vom Kindermund Verlag weiterhin einen wertvollen Beitrag zum Thema Familiengesundheit leisten zu können. Allerdings muss ich mich aus der aktiven Kur-Beratung nun endgültig zurückziehen. Fünf Jahre habe ich ehrenamtlich Müttern und Vätern bei Beantragungen dieser stationären Maßnahmen geholfen und basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen wichtige Themen in den Fokus gerückt. Es war bereichernd, so viele tapfere Frauen kennenzulernen, die unsagbar belastende Lebenssituationen meistern mussten und dennoch niemals ihren Mut verloren haben. Und zu sehen, dass diese Maßnahmen im positivsten Sinne lebensverändernd sein können, ist der eigentliche Lohn für mein Tun.


Es freut mich, dass der gute Kontakt zum Mutter-Kind-Hilfswerk und zur Kurhilfe nicht abreißen wird. Ich bedanke mich für die hervorragende Zusammenarbeit bei so vielen Mitarbeitern unterschiedlicher Kliniken und Vereinen, das nette Miteinander unter Kolleginnen und das Vertrauen, das mir die Familien geschenkt haben. 


Nach fünf Jahren ist es kein leichter Schritt, aber der Tag hat leider nur 24 Stunden und zu meiner großen Freude, kann ich mich nun viel mehr auf meine Manuskripte konzentrieren.


Außenstehenden mag die Thematik „Mutter/Vater-Kind-Kur“ seltsam vorkommen. Für erschöpfte oder chronisch kranke Mütter und Väter ist es die Chance, etwas zu verändern. Als ich 2007 mit meinen Kindern zur Kur fuhr, gab es nichts von alldem, was ich heute mit Begeisterung mache. Dort setzte ich mir neue Ziele und ging an die Arbeit, um dem Burnout den Kampf anzusagen. Und das ist genau das, was ich Familien auch weiterhin mit auf den Weg geben möchte: 


Es gibt nur eine einzige Endstation. 

Und auf dem Weg dorthin ist alles möglich!


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Kommentare: 1
  • #1

    Asja Keßler (Dienstag, 22 September 2015 15:00)

    Alles Gute meine liebe.
    Du hast alles richtig gemacht.
    Mit deinem neuen Projekt wünsche ich dir alles Glück dieser Erde
    VlG

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